Auch die Mehrheit der Bürger sollte dies so sehen. Denn laut Preisindex des Statistischen Bundesamtes aus dem November gingen die Kosten für Internet-Nutzung (minus 5,7 %) und Handy-Telefonie (minus 0,9 %) im Vorjahres-Vergleichsmonat erneut zurück.
Lediglich gerade im noch vor ein paar Jahren vom Dumping geprägten Festnetz(www.vodafone.de)-Angebot gab es ein durchschnittliches Plus von 2 Prozent. Allerdings ließen sich diese Preise durch erweiterte Angebote für die Flatrate-Nutzung oder die besonders preiswerte Internet-Telefonie-Anbietern (VoIP) umgehen.
Großer Verlierer, gleichzeitig jedoch auch Gewinner, war die Telekom, die im 6-stelligen Bereich Kunden verlor. Zum Gewinner wurde sie durch die Einführung ihrer eigenen Billigmarke "Congstar", um sich selbst im Preis teilweise deutlich zu unterbieten, wobei die vertraglichen Bedingungen sogar besser sein sollen, wie Tester herausfanden. Und selbst beim DSL hängt www.Congstar.de die Telekom ab; lange Wartezeiten bis zur Freischaltung wie beim Marktführer sind bisher nicht zu erkennen.
Gerade diese Wartezeiten will die Bundesnetzagentur durch einen neuen Vertragsentwurf zu zukünftige Schadenersatzzahlungen angenehmer machen.
Im Handy-Bereich lag der größte Hype unverkennbar beim iPhone. Im November war der Marktstart, folgte jedoch schnell mit Frust beim Kunden und bei der Konkurrenz von T-Mobile, da T-Mobile zum Verkaus-Monopolisten in Deutschland gekührt wurde.